| Unser Angebot - Blattgemüse 2011/12: | ||
Fenchel __________________________________________________________________ |
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Fenchel
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B1: Gemüse-Fenchel - Hofselektion Aromatische, zartfleischige, schoßfeste Sorte mit flachrunden, hohen Knollen. Für den Ganzjahresanbau geeignet. Roh, gedünstet oder gebacken ist Fenchel ein delikates und sehr gesundes Gemüse. Fenchel schmeckt roh süßlich, so dass er gut in süße Salate passt. Dort bildet er eine gute Kombination mit Trauben und Käsestücken oder mit Möhren und Äpfeln. Gedünstet paßt er gut zu Lauch, Zwiebeln, Karotten und Tomaten. |
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B2: Blauer Sprossenkohl/ Rosenkohl - Hofselektion Diese samenfese, noch etwas uneinheitliche Sorte entstammt dem gemeinsamen Abblühen verschiedener Sprossenkohle mit nachfolgender Selektion. Dieser Sprossenkohl und seine Sprossen weisen eine blauviolette Farbe auf und besitzen eine gute Winterhärte. Sehr feines Wintergemüse. Braten oder Dünsten fördert das Aroma. |
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B3: Schwarz-/ Palmkohl - Toscano Ein Verwandter des Grünkohls. In frühen Jahrhunderten war dieser Kohltyp in Europa weiter verbreitet, heute wird er nur noch regional in Italien angebaut. Ein saisonales Blattgemüse für den Winter. Genutzt wird der obere Stengel mit den schönen Blättern. Der Geschmack wird im Herbst/ Winter durch Frosteinwirkung verbessert. Die Stengel/ Blätter können in verschieden Gerichten gekocht Verwendung finden. |
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B4: Wirsingkohl - Wiener Winter Wirsing läßt sich im Hausgarten über den Winter ernten. Er ist sehr winterhart und hält tiefere Wintertemperaturen stand als andere Kopfkohle. Diese Sorte stammt von der Austrosaat und wurde 1992 vom Markt genommen, seither von der Arche Noah erhalten. Die Köpfe sind kompakt, hellgrün und spitz zulaufend. Er kann schon im Früherbst gerrntet werden. Die Lagerfähigkeit ist mittel. Nutzung: winterliche Kohlgerichte |
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B5: Kraut/ Weißkohl/ Wirsing - Cavolo verza neu im Sortiment Dekorativ aussehender italienischer Wirsingtyp mit violettrot überzogenen Blättern. Die festen Köpfe sind flachrund bis rundlich, die Blattkonsistenz ist zart, der Geschmack sehr mild. Nutzung: winterliche Kohlgerichte |
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B6: Spitz-Kraut/ Weißkohl -Ochsenherz |
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| Cardy/ Kardone (Cyanus cardunculus) |
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B7: Kardone/ Cardy - stachelige Silberweiße Diese Pflanze ist mit der Artischoke eng verwandt. Es wird aber nicht der Blütenboden verwendet sondern die fleischigen Blattspreiten. Diese sind ein delikates Herbst-/ Wintergemüse mit einem gewissen Anteil an Bitterstoffen. Dieser Typ ist eine Spezialität aus der Schweiz. Dort wird mit ihnen ein traditionelles Weihnachtsessen serviert. Sie ist eine der geschmacklich besten Sorten, hat aber als Nachteil die Bestachelung. Deshalb ist bei der Ernte und Pflege auf Arbeitsschutz zu achten. Ein Abziehen der dünnen weißen Haut ist günstig, da hier die meisten Bitterstoffe eingelagert sind. Die Blattspreiten in Olivenöl geröstet sind ein delikates Pfannengemüse. Als Vorspeise von Menüs oder in Hauptspeisen. |
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B8: Kardone/ Cardy - Sortenmischung Diese Pflanze ist mit der Artischoke eng verwandt. Es wird aber nicht der Blütenboden verwendet sondern die fleischigen (gebleichten) Blattspreiten. Diese sind ein delikates Herbst-/ Wintergemüse mit einem gewissen Anteil an Bitterstoffen. Diese Sortenmischung zeichnet sich durch geringe bis keine Stacheln an den Blättern aus. Sie bietet sich zur Weiterentwicklung an. Ein Abziehen der dünnen weißen Haut ist günstig, da hier die meisten Bitterstoffe eingelagert sind. Die Blattspreiten in Olivenöl geröstet sind ein delikates Pfannengemüse. Als Vorspeise von Menüs oder in Hauptspeisen. |
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| Spinat & spezielle Spinatgemüse |
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B9: Spinat (Spinacia oleracea) Vermutlich wurde der Spinat im Iran in Kultur genommen. Im Mittelalter erreichte der Spinat Europa durch die Araber, die ihn nach Spanien brachten. Von hier verbreitete er sich rasch über ganz Europa. Spinat ist ein Blattgemüse der kühlen und feuchten Jahreszeiten, für das Frühjahr und den Herbst. Er eignet sich auch als Gründüngungspflanze. Im Sommer geht die Pflanze rasch in die Blüte, sie ist dann nicht nutzbar. |
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B10: Malabarspinat Diese schöne Kletterpflanze aus der Familie der Basellgewächse stammt aus Indien. Sie bildet fleischig saftige Blätter, deren Geschmack an zarte Maiskolben erinnert. Sie bevorzugt heißes und feuchtes Klima, wächst aber in unseren Breitengraden auch sehr gut. |
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B11: Eiskraut (Mesembryanthemum crystallinum) Dieses spinatähnliche Gemüse verdankt seinen Namen den wie glitzernden Eiskristallen oder Tautröpfchen aussehenden Saftzellen, die es durch Verdunstung an der Oberfläche seiner Blätter und Stängel bildet. Es stammt von den Küsten Südafrikas. In Australien, Neuseeland, aber auch im südwestlichen Europa (Spanien und Frankreich) ist es häufig auf den Märkten zu finden. Die Blätter haben einen sehr angenehmen und frischen Geschmack. Die dickfleischigen Blätter/ Triebspitzen können laufend beerntet werden. Zubereitung als Salatbeigabe oder wie Spinat. |
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B12: Gartenmelde - Rubinrot (Atriplex hortensis) Die Gartenmelde kommt wild in Teilen Europas, im Orient und Mittelasiens vor und ist ein sehr altes Gemüse. Sie wurde schon im 3. Jh.v.Chr. schriftlich erwähnt. Ihre Anbaubedeutung in Mitteleuropa ging schon im ausgehenden Mittelalter zurück. Im letzten Jahrhundert wurde sie zu Unrecht vom Spinat völlig verdrängt. Die Gartenmelde versorgt die HausgärtnerInnen mit gut schmeckenden Blättern, in der Zeit, wenn der Spinat in die Blüte geht (Sommer). Sehr delikat roh im Salat als reizvoller Farbkontrast oder gekocht als Spinatgemüse. |
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B13: Neuseeländerspinat Er wächst wild an den Küsten Afrikas und Australiens. Im |
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B14: Gemüsemalve (Malva verticilata) Sie ist eine Spinatpflanze und schon sehr lange in Kultur. Vermutlich stammt sie aus Mittelasien und den Gebieten südlich des Himalaya. In Europa wurde sie früher als Gemüse und Arzneipflanze angebaut, heutzutage ist sie fast völlig vergessen. Die Blätter können als gut schmeckendes Spinatgemüse und in Suppen oder als Zugabe in Salaten verwendet werden. Die Blütenknospen sind auch für Salate verwendbar. Sie kann aber auch als Zwischenbegrünung mit Nutzungsaspekt im Garten eingesät werden. |
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B15: Blatt-Amaranth - Red Leaf Amaranth ist ein sehr alte Kulturpflanze, die aus Mittelamerika stammt. Die Sorte wurde jahrelang von Suzanne Ashworth auf rote Blätter und Kolben selektiert. Die Sorte bildet sehr große Blütenstände mit unzähligen Körnern. (bis zu 50.000 Korn pro Pflanze). |
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B16: Krachsalat - Gelber Kaiser Er ist eine alte, aus dem Handel verschwundene Sorte. Sie bildet große, gekrauste Köpfe mit blasigen Blättern. Die Blattfarbe geht ins grünlich-gelbe. Sehr ansprechend anzusehen. Frühjahrs- und Herbstsorte |
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B17: Krachsalat - Grüner aus Maria Lankowitz Der „Grüne aus Maria Lankowitz“ ist eine alte Hausgartensorte aus der Steiermark und wurde langjährig auf 900 m Seehöhe angebaut. Er bildet große, feste Köpfe. Die Blätter wirken ölig. Die Kopfbildung erfolgt langsam, er schosst spät. |
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B18: Krachsalat - Mottistone Ein sehr schöner und knackiger Sommersalat mit rötlich gesprenckelten, etwas gekrausten Blättern. Die Köpfe erreichen eine mittlere Größe und wachsen eher in die Höhe als in die Breite. Er hat einen guten Geschmack. Eignung zum Ganzjahresanbau.
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B19: Krachsalat - Salat aus Jaškovo Dieser Salat wurde Ende der 90er Jahre in Kroatien durch eine von der Genbank Gatersleben und Arche Noah durchgeführten Sammelreise in einem Hausgarten gefunden. Blatt gelbgrün mit vereinzelten dunkelroten Sprenkeln, mittlere Blasigkeit. Geschmack sehr gut. Eignung für den Frühjahrs- und Herbstanbau. |
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B20: Krachsalat - Lakota neu im Sortiment Ein sehr schöner und knackiger Sommersalat mit auffälligen roten, etwas blasigen Blättern .Die Köpfe erreichen eine mittlere Größe. Er hat einen guten Geschmack. Eignung zum Ganzjahresanbau. |
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B21: Bindesalat - Neuseeländersalat Dieser schöne Bindesalat stammt ursprünglich aus Neuseeland und wird seit 20 Jahren in der Arche Noah Sortenbank erhalten. Er hat einen angenehm nussigen Geschmack, ist mittelgroß und mittelgrün mit blasigen Blättern und schließt ziemlich gut. Eignung zum Frühjahrs- und Herbstanbau. zum Frischverzehr oder zum Kochen
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B22: Spargelsalat - Cracoviensis Der Spargelsalat ist mit den Kopfsalaten eng verwandt. Er stammt ursprünglich aus China und zeichnet sich durch ein frühzeitiges Schossen aus, wobei die Strünke zuerst dick und fleischig werden. In der chinesischen Küche findet er gedünstet oder im Wok spargelähnliche Verwendung. Diese Spezialität ist im gesamten ostasiatischen Raum verbreitet. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts fand er den Weg nach Europa. Diese Sorte stammt ursprünglich aus Polen und fand über das Arche Noah Sortenarchiv den Weg in unseren Betrieb. im Unterschied zur Chinesischen Keule bleibt diese Sorte etwas gedrungener und zeigt ein welliges, rötlich gefärbtes Blatt. Stengel entblättern und Schälen, kurz in Butter oder Weiswein garen. |
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B23: Spargelsalat - Chinesische Keule Spargelsalat ist mit den Kopfsalaten eng verwandt. Er stammt ursprünglich aus China. Dort wurde er 600-900 n. Chr. gezüchtet. Bei dessen Züchtung wurde auf dicke, saftige, wenig bittere Strünke wert gelegt. In der einheimischen chinesischen Küche findet er gedünstet oder im Wok spargelähnliche Verwendung. Diese Spezialität verbreitete sich im gesamten ostasiatischen Raum. Erst zu Beginn des 20. Jh. fand er den Weg nach Europa. Die Chinesische Keule wurde von Bernd Horneburg aus Deutschland ausgelesen. Stengel entblättern und Schälen, kurz in Butter oder Weiswein garen. Zarter als echter Spargel, sehr delikat. |
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Asia Salate - Senfkohl
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Senfkohl, auch Blattsenf, Sereptasenf, Indischer Senf genannt, ist sehr formenreich. Er stammt aus Asien und wurde dort für verschiedene Nutzungen selektiert. |
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B24: Senfkohl - Metis neu im Sortiment Diese Sorte ist eine sehr attraktiv aussehende, schlitzblättrige Senfkohlsorte mit violettroter Blattfarbe. Die dekorativen Blätter haben einen mildwürzigen Geschmack und eignen sich sehr gut für Salatmischungen. Ein sehr gutes Herbst- und Wintergemüse ! |
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B25: Senfkohl - Yellow Green Curled neu im Sortiment Die Sorte stammt ursprünglich aus der USA und fand über das Arche Noah Sortenarchiv Eingang in unser Sortiment. Sie hat hellgrüne Blätter mit auffällig gekrausten Blatträndern. Der Geschmack ist scharf und erinnert an Meerrettich. Ein sehr gutes Herbst- und Wintergemüse ! |
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| Salatähnliche |
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B26: Endiviensalat - Radicchio Variegato di Castelfranco |
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B27: Sommer-Portulak (Portulaca oleracea) Die Wildform des Portulak ist in Europa heimisch. In wärmeren Gebieten kommt er häufig als Unkraut in Gärten vor. Aus der niederliegenden Wildform wurden aufrechtwachsende Gartenformen gezüchtet. Er ist eine wichtige Heilplanze. Die jungen Triebspitzen werden samt Blütchen und Blätter geschnitten. Roh oder leicht gedünstet ist er ein delikates und gesundes Gemüse. |
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B28: Rukola - einjährige Salatrauke (Eruca sativa) Die Rauke ist ein Salat- und Würzgemüse mit kurzer Kulturzeit und geringen Ansprüchen an den Boden. Der Geschmack ist angenehm kresse-nussartig mit leicht pikanter Schärfe. Die Rauke ist reich an Vitaminen und wertvollem Senföl. Unsere Sorte hat große, gelappte Blätter und blüht schmutzigweiß. Sie ist frosthart bis -10°C. Die Rauke kann frisch in pikanten oder gemischten Salaten, in Topfen oder aufs Brot verwendet werden. Gekocht schmeckt sie gut als Spinat oder im Mischgemüse. Sie wird gern in der mediterranen Küche verwendet. |
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B29: Wilde Rauke (Diplotaxis tenuifolia) Noch im Mittelalter war sie eine gebräuchliche Heil- und Würzpflanze. Dann geriet sie, so wie die einjährige Salatrauke in Vergessenheit. Erst im zweiten Drittel des 20. Jahrhundert erhielten sie über die italienische Küche ihr Comeback in Mitteleuropa. Die Pflanze ist im Gegensatz zur einjährigen Salatrauke mehrjährig und kann auch im Blütenstadium beerntet werden. Der Geschmack der Blätter ist genauso nussig und kresseähnlich, aber etwas intensiver und herber als derjenige der Salatrauke. Die Wilde Rauke kann frisch in pikanten oder gemischten Salaten, in Topfen oder aufs Brot verwendet werden. Gekocht schmeckt sie gut als Spinat oder im Mischgemüse. Sie wird gern in der mediterranen Küche verwendet. |
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B30: Hirschhornwegerich (Plantago coronopus) Der Hirschhornwegerich ist eine Salatspezialität aus der Toskana und schmeckt kräftig aromatisch. Der Schnitt kann mehrmals im Jahr erfolgen. Die Pflanzen sind mehrjährig, aber in unseren Breiten nicht winterhart. Vielseitig verwendbar in der Küche: als Salat oder in Salatmischungen, zum Dünsten und zum Dekorieren von Speisen. |
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B31: Speisechrysantheme (Chrysanthemum coronarium) Sie stammt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet. In Japan und China wurde sie als Gemüse- und Würzpflanze beliebt. Sie ist einjährig und erreicht eine Höhe zwischen 30-60 cm. Der Geschmack der Pflanze ist leicht herb. Die zarten Tiebe, die jungen Blätter oder die ganze Rosette wird als Salat, Gemüse oder Gewürz genutzt. Sie paßt besonders gut zu fernöstlichen Gerichten. Die Blüten sind neben der Gartenzierde auch in Salaten oder zur Dekoration von Speisen verwendbar. |
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B32: Agretti/ Mönchsbart/ Kapuzinerbart Dieses Blattgemüse ist ein neuer Zuwanderer aus Süd-Europa. In Italien wird er bevorzugt im Winter angebaut. Ursprünglich kommen Salsola-Arten von den immer feuchten, salzigen Meeresküsten. Wie viele Küstenpflanzen hat auch Agretti knackige, sehr saftige Stängel, die ein vielseitiges Gemüse abgeben. Im Laufe des Sommers wird die Pflanze sparrig, hart und zäh. Geerntet werden nur Sprosse, die sich leicht mit Daumen und Zeigefinger abbrechen lassen. Agretti enthält viel Kalzium, Eisen und Vitamin-A. Ein Feinschmeckergemüse, gedünstet oder roh als knackiger Salat. In Italien ißt man Agretti als Salat und Pasta-Pesto oder ergänzt damit Fleisch- und Fischgerichte, wie Couscous oder in Quiche. Das leicht herbe Aroma kommt gut zur Geltung, wenn es in der Pfanne einfach nur mit etwas Olivenöl und Knoblauch angedünstet wird. Agretti ersetzt das Oka-Hijiki (Salsola komarovi) in Sushi.
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B33: Ägyptischer Spinat/ Molukhia/ Muskraut neu im Sortiment Die Pflanze ist ein Malvengewächs. Sie ist eine traditionelle Kulturpflanze, die über Afrika, den arabischen Raum bis nach Asien verbreitet ist und genutzt wird. Entsprechend vielfältig sind die Nutzungsvarianten: von Tee, über frische und getrocknete Blätter, Früchte und Samen als Gemüse in der Küche bis zur Wurzel, die in Kenia als Schmerzmittel für Zahnschmerzen verwendet wird. Weiterhin ist sie eine Faserpflanze (auch Langkapsel-Jute genannt) und dient als Tierfutter. Verwendung: roh oder gedünstet; die Blätter vom Stiel abzupfen; zum Salat mischen oder in einem Gericht verwenden
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