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Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Sortenraritäten vorstellen:


 

 

Andenbeeren (Physalis peruviana)

Sie sind ein aus Peru stammendes Nachtschatten-gewächs und mit den bei uns heimischen Lampionblumen verwandt. Andenbeeren haben einen süß-säuerlichen Geschmack, sind reich an Vitamin C, und werden gern als Dekoration von Nachspeisen verwendet; einfach so genossen schmecken sie köstlich; es lässt sich auch eine Marmelade aus Andenbeeren  herstellen.
 

 

Erdmandeln (Cyperus esculentus)

Sie gehören zur Familie der Sauergräser und sind eine alte afrikanische Kultur. Erdmandeln werden vor allem in Spanien angebaut, wohin sie im 8. Jahrhundert von den Mauren gebracht wurden. Die Pflanze bildet unterirdische Ausläufer mit knolligen Verdickungen. Die Knollen schmecken nach Mandeln und Kokos, sie können roh als Nascherei oder über einen Salat gestreut verwendet werden oder auch kurz angebraten. Auch getrocknet, aufbewahrt und vor dem Verzehr in Wasser eingeweicht schmecken sie gut. In Spanien wird aus ihnen Erdmandelmilch erzeugt. Weitere Verarbeitungsprodukte sind Erdmandelmehl und Erdmandelöl. Die Knollen sind reich an ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffen.
 

 

Knollenziest (Stachys affinis)

Er ist ein aus Ostasien stammendes Wurzel-gemüse, das heute noch regional im Loiretal, rund um die Stadt Crosne angebaut und daher auch „Crosne du Japon“ genannt wird. Knollenziest gehört zur Familie der Lippenblütler (wie Basilikum und Thymian). Die perlschnurartig geformten Knöllchen erinnern im Geschmack an Schwarzwurzeln oder Artischocken. In Salzwasser für 5 Min. gekocht und danach einige Min. in Butter angebraten und mit Salz und evtl. Muskat gewürzt schmecken sie köstlich. Die Wurzel-knollen können auch roh zum Salat verzehrt werden.
 

 

Yacon (Smallanthus sonchifolius)

Sie stammt aus Südamerika und wird in den Anden angebaut. Die Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler. Gegessen werden die Wurzelknollen, die einen saftigen, süßen, entfernt an Birne erinnernden Geschmack haben. Yacon enthält einen hohen Anteil an Fructose und ist auch für Diabetiker geeignet.
Die Wurzel noch einige Tage im Licht liegen lassen, dann wird sie süßer. Danach schälen und roh verzehren, als Gemüse dünsten oder in dünne Scheiben schneiden und im Backrohr bei 40°C mit Heißluft für einige Stunden zu Chips trocknen lassen.
  weitere Informationen aus dem Skriptum von Susanne Sureth-Steiger >>
 

 

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